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Wie wohl jede abgefahrene Idee was Hunde betrifft, kommt auch die Hundehochzeit aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Hochzeitstraditionen wurden durch die zunehmend vermenschlichten Haltungen von Hunden auf die Vierbeiner übertragen, so dass zumindest in Amerika doch schon des öfteren Hundehochzeiten durchgeführt werden. Ein Trend der auch in Deutschland Fuß fassen kann? Den Durchbruch von Hunde Hochzeitsmode brachte wohl Pamela Anderson ins Rollen, als sie am Malibu Beach im Jahre 2005 ihren Golden Retriever „Star“ und ihrem Chihuahua „Luca“ arrangierte.
Smoking und Hochzeitskleid für Hundebraut und Bräutigam dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Es gibt sogar Pastoren und Kirchen, die sich auf Hundehochzeiten spezialisiert haben. Selbst Hochzeitsplaner (Weddingplaner) werden bei prominenten Hundehochzeiten eingesetzt. Um die ganze Geschichte noch extremer zu gestalten: Die Hochzeitsplaner aus den USA berichten, dass Hochzeiten an speziellen Plätzen richtig angesagt sind. Am Strand oder auf einen Schiff sind sehr beliebte Orte für eine Hundehochzeit. Bei einer Hochzeit darf es natürlich auch an nichts fehlen. Von Stimmungsmusik über Hochzeits-Hundekekse und Hundeeiskrem zum Dessert bis hin zum Hundeanhänger mit der Aufschrift „Just married“ ist alles dabei. Geschenkideen zur Hochzeit sind gefragt, auch beim Hund. Erlaubt ist was gefällt und das wird alles von einem engagierten Hochzeitsfotografen für die Ewigkeit festgehalten. Kostenpunkt einer Hundehochzeit beläuft sich je nach Aufwand, Location und Ideenreichtum auf 400 Dollar bis hin zu 10.000 Dollar, in denen Einladungen, Danksagungskarten, Fotograf, Stühle und Verpflegung enthalten sind. Mit steigender Nachfrage nach Hundehochzeiten steigt ebenfalls die Qualität und Feinheit der Hochzeitskleider für Hunde. Designer aus den USA und Japan haben sich spezialisiert und bringen Jahr für Jahr neue Stücke heraus. Bräutigam Mops:“ Sie können die Mops-Braut jetzt küssen“.
Inwieweit sich Hundehochzeiten in Deutschland durchsetzen, gilt abzuwarten. Ob diverse Zeremonien für gut oder schlecht empfunden werden, liegt ebenfalls immer im Auge des Betrachters. Mops-Pfote.de wird hier keinerlei Partei ergreifen, irgendetwas für gut oder schlecht heißen, sondern nur objektiv berichten. Fakt ist, dass man seinen Hund niemals zu etwas zwingen sollte und Veranstaltungen egal welcher Art immer mit Spaß und Belohnungen für den Hund gestaltet werden sollten. Nur der Halter selber weiß, was das Beste für seinen Hund ist. Man sollte sich von Planern oder guten Ratschlägen fernhalten, wenn sie einem absurd vorkommen.
Hochzeitsreport:
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