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Von A wie Anämie (= Mangel an roten Blutkörperchen) über das "E" für Epileptiforme (Krampf)Anfälle bis hin zur Zuckerkrankheit Diabetes mellitus .. wer in einem Lexikon der Hundekrankheiten blättert, wird rasch feststellen, dass dem treuen Vierbeiner so ziemlich alle Gebrechen und Krankheiten drohen,
die auch aus der Humanmedizin bekannt sind. Auch Tumore oder "Tropenkrankheiten", die einst allein in südlichen Gefilden heimisch waren und dort durch verschiedene Parasiten - oft Zecken -, übertragen wurden, sind hierzulande längst (Stichwort: Klimawandel) auf dem Vormarsch.
Dabei sind - glücklicherweise - mit dem Wissen um die Krankheiten unserer Hunde auch die Therapie- und Diagnosemöglichkeiten immer weiter gewachsen. Selbst ein EKG oder CT, früher bei Tieren undenkbar, gehört heute zum diagnostischen Standard. Untersuchungen, die jedoch - privat bezahlt -, unglaublich teuer werden ...
Er habe zwei Mal reichlich Pech gehabt, erzählt P. Hoffmann, Biologe und Fotograf für verschiedene Fach- und Jagdzeitschriften: "Einer meiner Hund erkrankte dreijährig an einem lebensbedrohlichen Lungenödem und musste danach zeitlebens aufgrund (s)einer angeborene Herzschwäche therapiert werden." Die Folge: Kosten im Bereich eines Kleinwagens, zumal sein Nachfolger, ebenfalls bereits in jugendlichem Alter, erste Krampfanfälle erlitt, die - vermutlich auf ein Schädel-Hirn-Trauma im Welpenalter zurück gehend -, immer stärke Ausfallerscheinungen bei dem einst so agilen Hund auslösten: "Spätestens da habe ich dann die Vorteile einer Hundekrankenversicherung schätzen gelernt!"
Vorreiter im Bereich der Tierkrankenversicherung war dabei die AGILA Haustierversicherung Demzufolge hat diese Gesellschaft heute den größten Kundenstamm im Bereich der Hundekrankenversicherungen
Doch im Jahr 2006 brachte auch andere Versicherungen neue Tarife auf den Markt, die sich von den Beitragsberechnungen des Platzhirschen, wo auch das Gewicht des Hundes eine Rolle spielt, abheben: "2007 folgte PreVet - eine von einem Versicherungsmakler und einem Tierarzt gegründete Firma -, die mit dem Ziel antrat, das Angebot bei den Hundekrankenversicherungen zu optimieren!"
So werden zum Teil auch die Kosten einer Kastration bzw. Sterilisation übernommen.
Der "Primus" auf dem deutschen Versicherungsmarkt, die Allianz, folgte 2008 und bietet seitdem einen neuen Tarif zur Hundekrankenversicherung. Kernpunkt ist hier eine feste Selbstbeteiligung von 20 Prozent ...
Bereits diese kurze Übersicht zeigt also, dass ein Vergleich lohnt:. Auf Einschlägigen Plattformen kann man diverse Vergleiche vornehmen lassen.
Wichtig hierbei: Das Höchsteintrittsalter liegt je nach Rasse beim 4. bzw. 7. Lebensjahr; bei einem Versicherer jedoch auch bis zum 15. Lebensjahr!
Wenigstens das Risiko eines Eingriffs kann übrigens die so genannte Hunde OP-Versicherung "abfedern". Eine Alternative, die man auf jeden Fall bedenken sollte. Denn: Es ist ja so schnell passiert. Beim Herumtoben mit Artgenossen verletzt sich das eigene Tier schwer, etwa, weil die ganze Meute vor ein Auto läuft, oder man entdeckt gar einen Knoten unter der Haut, womöglich einen Tumor.
Selbst wenn dieser sich als gutartig herausstellt und "nur" entfernt werden muss, belaufen sich die Kosten leicht auf über 500 Euro.
Hier macht es also Sinn, gut versichert zu sein. Denn eine Hunde-OP-Versicherung übernimmt - sofern die Operation unter Vollnarkose erfolgt -, die Kosten. Ganz gleich, ob der Eingriff aufgrund irgendeiner Verletzung oder Erkrankung nötig wird!
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